![]() |
|
Wir verstehen unsere Homepage als eine etwas ausführlichere Visitenkarte, Sie sollen sich ein kurzes Bild von uns und unseren Hunden machen können. Wir verzichten hier bewußt auf eine Standardbeschreibung des Bearded Collies und andere allgemeine Erläuterungen zu dieser Rasse. Wir wollen Sie neugierig machen auf uns bzw. den Familien, die schon einen Welpen von uns haben, die Möglichkeit geben, die Entwicklung der Geschwister und auch der Mamas zu verfolgen. Manche unserer Welpen wohnen einfach so weit entfernt, daß man sich leider nicht mal eben so besuchen fahren kann. Auf keinen Fall ersetzt eine Homepage in unseren Augen den persönlichen Kontakt und das direkte Gespräch! Nachfolgend erzählen wir die Geschichte der Entstehung unserer Beardieleidenschaft. Wir sind die Familie Brakhage und wohnen in Vlotho an der Weser. Unsere ersten Hundeerfahrungen haben wir mit einem Hovawart gemacht, und zugegebenermaßen waren das leider keine guten! Wir haben von Anfang an so ziemlich alles falsch gemacht, was man nur falsch machen konnte. Am Ende war der Hund der Rudelchef , Jürgen wurde gerade noch so akzeptiert, und Susanne und die Kinder, damals waren es erst zwei, hatten gar nichts zu melden. Es kam wie es kommen mußte, der Chef wies Bastian und Susanne mehrmals ziemlich deutlich und auch nicht gerade unsanft in ihre Schranken. Damit war klar, daß etwas passieren mußte. Leider war wie so oft der Hund der Leidtragende dieser Geschichte, und konnte doch gar nichts dafür! Durch unsere Unwissenheit in puncto Hundeerziehung (schließlich erziehen so viele Menschen Hunde, und dann können wir es auch! Dachten wir!) haben wir ihm die Rolle des Rudelführers eigentlich von Anfang an zugewiesen. Sicherlich, der Welpe ist ja noch klein und da genießt er noch den Schutz des „niedlich seins“, aber irgendwann war aus dem niedlichen kleinen Welpen ein durchaus stattlicher Hovawartrüde mit mindestens 65 cm Schulterhöhe und ich weiß nicht genau wieviel Kilo Gewicht geworden. Seine dominante Führerposition hat er dann als Wachhund bei einem Gartenbaufachbetrieb unter Beweis stellen können, was seiner Natur nun sehr entgegenkam. Dann kehrte bei uns eine Leere ein, die man nicht beschreiben kann. Warum sollte man bei schönen Wetter spazieren gehen und warum erst recht bei Regen, wozu auf die Hundewiese gehen und den Ball mitnehmen. Die Gummistiefel wurden eingemottet und auch die „Hundeschuhe“. Irgendwann haben wir dann angefangen über unser hundeloses Schicksal nachzudenken, und wir entschieden uns, es noch mal mit einem Vierbeiner zu versuchen. Nun wollten wir alles richtig machen, wir kauften uns einige Bücher, lernten durch Gespräche mit einer Freundin viel über die Psychologie des Hundes und bereiteten uns über 1 Jahr auf die Ankunft unseres ersten Beardies vor. Die Liebe zu dieser Rasse entbrannte auf dem Hof von Familie Flechtner, die wir ganz unverfänglich besuchen wollten, um die Rasse einmal in Natura zu erleben. Wir fuhren vor das Haus, und auf einmal schauten 3 wuschelige Gesichter durch ein Fenster, um nachzusehen wer da zu Besuch kommt. Das war’s... um uns war es seit diesem Zeitpunkt geschehen. Ich denke es war Liebe auf den ersten Blick. Nachdem wir ins Haus gelotst wurden und wir drei Beardies um den Hals liegen hatten und wir gar nicht mehr wußten wo oben und unten war, nur noch wo beim Hund die Zunge rauskommt, und es gab scheinbar mehr als eine Zunge pro Hund, war klar, zu uns gehört ein Beardie. Ein dreiviertel Jahr mußten wir uns gedulden und dann wurde ein braunes Mädchen geboren, das zu uns gehören sollte. |
|
|
|
Nicht lange danach waren wir vom Beardiefieber, manche sprechen auch von „Beardiemania“, gepackt: Wo ein Beardie lebt, fehlt eigentlich ein zweiter! Und was soll ich sagen, gerade zu meinem 30. Geburtstag lag in der Wurfkiste unserer mittlerweile zur Freundin gewordenen Züchterin ein kleines schwarzes Mädchen mit den schönsten Augen der Welt. |
|
|
|
Mittlerweile hatten wir 4 Kinder, doch Susanne konnte nicht genug bekommen! Das Zusammenleben mit den Hunden bringt soviel Freude, daß wir diese
Erfahrung und diese Lebensbereicherung noch vielen anderen Familien nahebringen wollten. Nach einigen formalen Wegen ist Susanne nun seit 1997 eingetragene Züchterin im Club für Britische Hütehunde e. V.. Dieser Verein untersteht dem VDH und dieser wiederum der FCI. Seit Ende 2007 ist nun auch ein Verein vom VDH anerkannt, der nur die Rasse Bearded Collie betreut. Da wir in dem großen Club für Britische Hütehunde das freundschaftliche Gemeinschaftsgefühl und die schöne Atmosphäre rund um das Hobby Hund mit den Jahren immer mehr vermisst haben, und statt dessen einige menschliche Enttäuschungen erleben mußten, fühlten wir uns dort nicht mehr gut aufgehoben. Wir hoffen in dem Bearded Collie Club Deutschland einen Verein gefunden zu haben, wo der Hund im Mittelpunkt steht und alles darum herum was sich unser Hobby nennt, uns und unseren Hunden einfach nur schöne Freizeit beschert!!! Deshalb züchten wir seit 2008 im BCCD! Wir denken Ihre Aufmerksamkeit nun lange genug in Anspruch genommen zu haben und hoffen Sie werden nun viel Freude beim Betrachten der Seiten haben. |
|